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	<title>Schindlers Weblog</title>
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	<description>Infos aus der Wirtschaftsregion Freiburg - Freiburg-Stadt, Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 07:37:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Runder Tisch kritisiert &#8222;B&#252;rgerarbeit&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schindler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Arge]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerarebit]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Klauss]]></category>
		<category><![CDATA[Runder Tisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtverwaltung Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich von Kirchbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Runde Tisch Freiburg, eine Interessenvertretung und Selbtshilfeeinrichtung f&#252;r arbeitslose Menschen, kritisert die k&#252;rzlich f&#252;r den Bereich der Arge Freiburg angek&#252;ndigte &#8222;B&#252;rgerarbeit&#8222;. In einer sch&#246;nen Verpackung werde da ein sehr bittere Pille aufgetischt&#160;&#8211; f&#252;r die Langzeitarbeitslosen selbst, aber auch f&#252;r die Gesellschaft insgesamt. Der Runde Tisch bem&#228;ngelt, dass durch die &#8222;B&#252;rgerarbeit&#8220; wieder einmal falsche Hoffnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Runde Tisch Freiburg, eine Interessenvertretung und Selbtshilfeeinrichtung f&uuml;r arbeitslose Menschen, kritisert die k&uuml;rzlich f&uuml;r den Bereich der Arge Freiburg angek&uuml;ndigte &#8222;<a href="http://www.schindlers-weblog.de/2010/07/27/staatdienst-mal-anders-die-neue-buergerarbeit-fuer-langzeitarbeitslose/">B&uuml;rgerarbeit</a>&#8222;. In einer sch&ouml;nen Verpackung werde da ein sehr bittere Pille aufgetischt&#160;&#8211; f&uuml;r die Langzeitarbeitslosen selbst, aber auch f&uuml;r die Gesellschaft insgesamt.</p>
<p><span id="more-1078"></span></p>
<p>Der Runde Tisch bem&auml;ngelt, dass durch die &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo; wieder einmal falsche Hoffnungen geweckt und falsche Versprechungen in die Welt gesetzt w&uuml;rden und dass dass der &#8222;rundum misslungene Versuch&#8220;, durch massiven Zwang tausende Menschen in &#8222;nicht vorhandene<br />
Arbeit&#8220; zu bringen, durch weiter gesteigertem Druck zum zweifelhaften Erfolg gef&uuml;hrt werden solle. Wenn die Arbeit vorhanden w&auml;re, so schreiben Inge Zeller, J&uuml;rgen Rombach, Dieter Reiprich sowie Martin Klauss vom Runden Tisch, k&ouml;nnte man die Menschen auch ohne B&uuml;rgerarbeit vermitteln.</p>
<p>Der Runde Tisch bef&uuml;rchtet weiter, das nun noch mehr von den Kommunen eingesparte Arbeitspl&auml;tze durch schlecht bezahlte, nicht regul&auml;re Jobs<br />
ersetzt werden sollen und dass durch die B&uuml;rgerarbeit zus&auml;tzlicher Druck auf die L&ouml;hne erzeugt wird.</p>
<p>Der Runde Tisch fordert die Stadtverwaltung&#160;&#8211; und insbesondere Sozialb&uuml;rgermeister Ulrich von Kirchbach&#160;&#8211; auf, der &Ouml;ffentlichkeit gegen&uuml;ber klarzustellen, dass unter dem Stichwort &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo; zun&auml;chst eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von BezieherInnen von Arbeitslosengeld &#8545; noch wesentlich st&auml;rker als bisher zu Anstrengungen bei der Jobsuche veranlasst werden sollen. Iniwefern dieser erh&ouml;hte Druck auf die Erwerbslosen pl&ouml;tzlich die vielen, nicht vorhandenen Jobs schaffen solle, auf die sich diese Menschen seit langem zu bewerben versuchten, sei nicht erkennbar.</p>
<p>Die Stadt solle ferner zugeben, dass ein knappes Viertel der f&uuml;r die &#8222;B&uuml;rgerarbeit&#8220; vorgesehenen Menschen, die &bdquo;&Uuml;briggebliebenen&ldquo;, nach einigen Monaten in Jobs mit &bdquo;tarifgem&auml;&szlig;er Bezahlung&ldquo; vermittelt werden sollen, die aber nur teilweise sozialversicherungspflichtig seien. Einen Anspruch auf Arbeitslosengeld &#8544; k&ouml;nne man damit nicht erwerben.</p>
<p>Der Runde Tisch fordert anstelle des jetzt vorgestellten Programms &#8222;B&uuml;rgerarbeit&#8220;, den Menschen, die sich wegen ihrer Erwerbslosigkeit oder Niedrigl&ouml;hnen im Hartz-IV-System befinden, ohne vorherige Versch&auml;rfung des beh&ouml;rdlichen Drucks regul&auml;re, voll sozialversicherungspflichtige Arbeitspl&auml;tze mit Tarifl&ouml;hnen nicht unter einem Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde anzubieten. Offensichtlich gehe ja die &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo; davon aus, dass es m&ouml;glich ist, Jobs zu finden oder neu zu schaffen. Es sei zu vermuten, dass die B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tze beispielsweise die in der Stadt eingesparten Stellen, etwa im Gartenamt, ersetzen sollen.</p>
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		<title>Arbeitslosigkeit steigt zu den Sommerferien hin an</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 04:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schindler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Bärbel Höltzen-Schoh]]></category>
		<category><![CDATA[Juli 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur f&#252;r Arbeit Freiburg umd 429 gestiegen und liegt damit bei 14.651. Die Arbeitslosenquote erh&#246;ht sich somit um 0,1 Punkte auf 4,6 Prozent. Das teilt die Agentur in ihrem Monatsbericht mit. F&#252;r den Anstieg ist demnach vor allem das Ausbildungsende an zahlreichen Schulen verantwortlich. Alleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur f&uuml;r Arbeit Freiburg umd 429 gestiegen und liegt damit bei 14.651. Die Arbeitslosenquote erh&ouml;ht sich somit um 0,1 Punkte auf 4,6 Prozent. Das teilt die Agentur in ihrem Monatsbericht mit. F&uuml;r den Anstieg ist demnach vor allem das Ausbildungsende an zahlreichen Schulen verantwortlich. Alleine bei den Jugendlichen stieg die Zahl der Arbeitslosen um 236. Die Arbeitslosenquote der unter 25-j&auml;hrigen erh&ouml;hte sich um 0,6 Punkte auf 2,8 Prozent. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit vor den Sommerferien ist allgemein erwartet worden. Die Prognosen f&uuml;r den regionalen Arbeitsmarkt seien aber weiter optimistisch. F&uuml;r die Zeit nach den Sommerferien erwartet die Agentur f&uuml;r Arbeit Freiburg wieder sinkende Arbeitslosenzahlen.</p>
<p><span id="more-1075"></span></p>
<p>&#8222;Ich bin beeindruckt, wie schnell der Arbeitsmarkt die Krise &uuml;berwunden hat. Dar&uuml;ber freue ich mich. Aber vor uns stehen noch wichtige Aufgaben&#8220;, sagt die Vorsitzende der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Agenturen f&uuml;r Arbeit Freiburg und Offenburg, B&auml;rbel H&ouml;ltzen-Schoh. Im l&auml;ndlichen Raum sei die Langzeitarbeitslosigkeit wieder leicht angestiegen. Ein Mittel gegen diesen Trend k&ouml;nne das Modellprojekt &#8222;B&uuml;rgerarbeit&#8220; werden.</p>
<p><strong>Kurzarbeit</strong></p>
<p>Immer weniger Unternehmen planen mit Kurzarbeit. Im Juni zeigten lediglich zw&ouml;lf Betriebe f&uuml;r insgesamt 62 Arbeitnehmer Kurzarbeit neu an. Wie viel davon tats&auml;chlich Kurzarbeit in Anspruch nehmen werden, ist heute noch v&ouml;llig offen. Ende M&auml;rz befanden sich noch 4.497 Besch&auml;ftigte in 376 Betrieben in Kurzarbeit. F&uuml;r das zweite Quartal rechnet die Agentur f&uuml;r Arbeit Freiburg mit deutlich r&uuml;ckl&auml;ufigen Zahlen. Offizielle Zahlen dazu<br />
liegen Ende August vor.</p>
<p><strong>Dynamik am Arbeitsmarkt</strong></p>
<p>Im vergangenen Monat meldeten sich 4.546 Personen neu arbeitslos. Ihnen standen 4.131 Abg&auml;nge gegen&uuml;ber. Belastet wurde der Arbeitsmarkt vor allem durch das Ausbildungsende an Bildungseinrichtungen. Jede dritte Arbeitslosmeldung resultierte im Anschluss an eine schulische oder berufliche Aus&#45; oder Weiterbildung. W&auml;hrend die Berufe im produzierenden Gewerbe weiter von der guten Konjunktur profitieren, war das Bild bei den Dienstleistungsberufen deutlich uneinheitlicher.</p>
<p><strong>Struktur der Arbeitslosen</strong></p>
<p>Bis auf &Auml;ltere und Schwerbehinderte hat sich binnen Jahresfrist die Zahl der Arbeitslosen bei allen Personengruppen verringert. In den beiden Landkreisen stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen allerdings leicht an. Nach Rechtskreisen ergibt sich folgendes Bild:<br />
SGB &#8546;: 5.994 Arbeitslose (Anteil 40,9 Prozent), SGB &#8545;: 8.657 Arbeitslose (Anteil 59,1 Prozent).</p>
<p><strong>Arbeitskr&auml;ftenachfrage</strong></p>
<p>Die hohe Zahl an offenen Stellen, die im Juli neu gemeldet wurden, ist ein weiterer Hinweis f&uuml;r die robuste Verfassung des Arbeitsmarkts. Der Arbeitgeber-Service akquirierte im Berichtsmonat 1.119 ungef&ouml;rderte offene Stellen. Das entspricht gegen&uuml;ber dem Vormonat einem Zuwachs von 56 oder 5,3 Prozent. Den gr&ouml;&szlig;ten Bedarf nach Branchen meldeten: Unternehmensnahe Dienstleistungen (460 Stellen), darunter Zeitarbeit (373), Verarbeitende Gewerbe (122), Gesundheits&#45; und Sozialwesen (105), Handel (95) und das Gastgewerbe (87). Nach Berufen ergibt sich folgendes Bild (&uuml;ber 30 Stellen): B&uuml;rofachkr&auml;fte (59), K&ouml;che (56), Reinigungskr&auml;fte (55), Ingenieure und Techniker (55), Reinigungskr&auml;fte (55), Einzelhandelskaufleute/Verk&auml;ufer (53), Lagerarbeiter (39), Elektroinstallateure (38), Kraftfahrzeugf&uuml;hrer (31). Ende Juli lagen der Agentur f&uuml;r Arbeit Freiburg 2.618 Auftr&auml;ge zur Stellenbesetzung vor.</p>
<p><strong>Entwicklung nach Regionen</strong></p>
<p>Mit Ausnahme des Hochschwarzwalds stieg die Arbeitslosigkeit in allen Regionen des Agenturbezirks. Im einzelnen: Raum Emmendingen: 2.199 Arbeitslose (+11), 3,4 Prozent (unver&auml;ndert), Elztal: 736 Arbeitslose (+41), 3,4 Prozent (+0,2); Markgr&auml;flerland: 1.017 Arbeitslose (+22), 4,1 Prozent (+0,1), Hochschwarzwald: 767 Arbeitslose (-13), 3,7 Prozent (unver&auml;ndert); Freiburg Stadt mit Umland: 9.932 Arbeitslose (+368), 5,3 Prozent (+0,2).</p>
<p>Nach Kreisen ergibt sich folgendes Bild: Freiburg Stadt: 6.454 Arbeitslose (+243), 6,4 Prozent (+0,2); Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: 5.019 Arbeitslose (+134), 3,9 Prozent (+0,1) und Landkreis Emmendingen: 2.883 Arbeitslose (+52), 3,4 Prozent (unver&auml;ndert).</p>
<p><strong>Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt</strong></p>
<p>F&uuml;r das laufende Ausbildungsjahr 2009&#8260;2010 meldeten die Unternehmen bislang 3.245 Ausbildungsstellen. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von 3,8 Prozent. Die Zahl der gemeldeten Bewerber um eine Berufsausbildungsstelle stieg um 12,1 Prozent auf 3.099. Rein rechnerisch kommen auf 100 Bewerber 105 Ausbildungsstellen.</p>
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		<title>Ausbildungsplatz-Telefonaktion der Arbeitsagentur: Wo gibt&#8217;s noch Chancen?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 04:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schindler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8222;Count Down&#8220; l&#228;uft. Nach den Sommerferien beginnt das neue Ausbildungsjahr. Die Agentur f&#252;r Arbeit Freiburg schaltet am 2. und 3. August in der Zeit von 10 bis 17 Uhr eine spezielle Service-Rufnummer. Unter Telefon &#160;0761&#8260;2710844 k&#246;nnen Jugendliche sich &#252;ber noch freie Ausbildungsstellen informieren. Im Bezirk der Agentur f&#252;r Arbeit Freiburg sind noch viele Ausbildungsstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &bdquo;Count Down&ldquo; l&auml;uft. Nach den Sommerferien beginnt das neue Ausbildungsjahr. Die Agentur f&uuml;r Arbeit Freiburg schaltet am 2. und 3. August in der Zeit von 10 bis 17 Uhr eine spezielle Service-Rufnummer. Unter Telefon <img src="/wp-content/themes/hsblog/images/phone.jpg" class="phone">&#160;0761&#8260;2710844 k&ouml;nnen Jugendliche sich &uuml;ber noch freie Ausbildungsstellen informieren.</p>
<p><span id="more-1074"></span></p>
<p>Im Bezirk der Agentur f&uuml;r Arbeit Freiburg sind noch viele Ausbildungsstellen unbesetzt. Angebote gibt es noch in zahlreichen Berufen. Jugendliche, die f&uuml;r kommenden Herbst einen Ausbildungsplatz suchen, haben selbst jetzt noch gute Chancen, doch noch mit einer Berufsausbildung in den Herbst zu starten.</p>
<p>Au&szlig;erhalb dieser speziellen Telefonaktion gelten folgende Service-Rufnummern. F&uuml;r Jugendliche: <img src="/wp-content/themes/hsblog/images/phone.jpg" class="phone">&#160;01801&#8260;555111. F&uuml;r Ausbildungsbetriebe: <img src="/wp-content/themes/hsblog/images/phone.jpg" class="phone">&#160;01801&#8260;664466.</p>
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		<title>Staatdienst mal anders: die neue &#8222;B&#252;rgerarbeit&#8220; f&#252;r Langzeitarbeitslose</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 06:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schindler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Arge]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ein-Euro-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitarbeitslose]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Tarif]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#252;ll sammeln, Schnee r&#228;umen oder Wache halten: Das sind m&#246;gliche Einsatzm&#246;glichkeiten f&#252;r &#8222;B&#252;rgerarbeiter&#8220;. Mit dem Programm sollen Langzeitarbeitslose in Freiburg f&#252;r den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht werden. Ihr Gehalt, und zwar nicht die magere Ein-Euro-Jobber-Entlohnung, sondern das volle Tarifentgelt, kommt dann gr&#246;&#223;tenteils aus der Bundes&#45; und der EU-Kasse. Im Zuge dieses &#8222;B&#252;rgerarbeit&#8220; genannten F&#246;rderprogramms werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&uuml;ll sammeln, Schnee r&auml;umen oder Wache halten: Das sind m&ouml;gliche Einsatzm&ouml;glichkeiten f&uuml;r &#8222;B&uuml;rgerarbeiter&#8220;. Mit dem Programm sollen Langzeitarbeitslose in Freiburg f&uuml;r den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht werden. Ihr Gehalt, und zwar nicht die magere Ein-Euro-Jobber-Entlohnung, sondern das volle Tarifentgelt, kommt dann gr&ouml;&szlig;tenteils aus der Bundes&#45; und der EU-Kasse. Im Zuge dieses &#8222;B&uuml;rgerarbeit&#8220; genannten F&ouml;rderprogramms werden in den kommenden drei Jahren knapp 10 Millionen Euro Steuergeld zus&auml;tzlich nach Freiburg geleitet und hier verteilt.</p>
<p><span id="more-1077"></span></p>
<p>Die Mutter der B&uuml;rgerarbeit ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Insgesamt 1,3 Milliarden Euro an Bundes&#45; und EU-Sozialfonds-Mitteln wird sie daf&uuml;r ausgeben. Dieses Geld reicht aus, um deutschlandweit drei Jahre lang 34&#46;000 Langzeitarbeitslose bei tarifgem&auml;&szlig;er Bezahlung allerlei Aufgaben erledigen zu lassen. Voraussetzung ist jedoch, dass diese Aufgaben &#8222;im &ouml;ffentlichen Interesse liegen und zus&auml;tzlich sind&#8220;, wie das Arbeitsministerium mitteilt.</p>
<p><strong>Viele Einsatzm&ouml;glichkeiten denkbar</strong></p>
<p>Wenn sich im November ein Arbeitskreis unter Leitung der Stadt Freiburg m&ouml;gliche B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tze ausdenkt, dann seien dabei &#8222;der Kreativit&auml;t keine Grenzen gesetzt&#8220;, wie Alexander Merk es ausdr&uuml;ckt, der zust&auml;ndige Bereichsleiter bei der Arge Freiburg. M&uuml;ll sammeln, Schnee r&auml;umen und Wache halten im Museum seien aber durchaus m&ouml;gliche Einsatzm&ouml;glichkeiten. Vorwiegend die Stadt Freiburg soll laut Merk die neuen Stellen schaffen, doch auch andere Arbeitgeber k&ouml;nnten zum Zug kommen, sofern sie gemeinn&uuml;tzig sind und die Stadt zustimmt.</p>
<p>Merk hat ma&szlig;geblich Anteil daran, dass die Freiburger Arge beim B&uuml;rgerarbeit-Programm &uuml;berhaupt dabei ist. Die Argen mussten sich n&auml;mlich darum bewerben und ein entsprechendes Konzept vorlegen.</p>
<p><strong>Erster Arbeitsmarkt als Ziel</strong></p>
<p>Das B&uuml;rgerarbeit-Modell beinhaltet eine sechsmonatige, vorgeschaltete &#8222;Aktivierung&#8220;, wie es in der Sprache der Arbeitsverwaltung hei&szlig;t. Jeder Langzeitarbeitslose, der am Programm teilnimmt &ndash; in Freiburg werden das zum Start Anfang August 750 Menschen sein &ndash; muss sich in dieser Zeit deutlich &ouml;fter bei der Arge melden, wird zu verst&auml;rkten Bewerbungsbem&uuml;hungen angehalten und falls n&ouml;tig zus&auml;tzlich qualifiziert. &#8222;Ziel ist immer eine regul&auml;re Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt&#8220;, so Merk. Die B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tze seien der Notnagel f&uuml;r &Uuml;briggebliebene.</p>
<p>Die F&ouml;rderung vom Arbeitsministerium liegt bei 1080 Euro monatlich bei einer Arbeitszeit von 30 Stunden pro Woche. Bei Bedarf soll es auch B&uuml;rgerarbeitspl&auml;tze mit 20 Stunden Wochenarbeitszeit geben &ndash; etwa f&uuml;r Alleinerziehende. Dann liegt die F&ouml;rderung bei 720 Euro.</p>
<p>Die Arge Freiburg ist derzeit f&uuml;r 12.024 &#8222;erwerbsf&auml;hige Hilfebed&uuml;rftige&#8220; zust&auml;ndig. Davon gelten laut Merk 4.435 als arbeitslos im B&uuml;rgerarbeit-Sinn. Insgesamt leben in der Stadt 16.756 Menschen vom sogenannten Arbeitslosengeld II, der staatlichen Grundsicherung.</p>
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		<item>
		<title>Durchatmen, alles geben, weiter hoffen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 14:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schindler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Kather]]></category>

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		<description><![CDATA[Tief durchatmen hei&#223;t momentan die Devise bei der Freiburger Filiale der insolventen Karstadt-Warenhauskette, nachdem nun festeht, dass Nicolas Berggruen als Investor auftreten und das Unternehmen kaufen wird. Olaf Kather, seit drei Jahren Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Freiburger Filiale, machte auf Anfrage allerdings deutlich, dass die Kuh damit noch immer nicht vom Eis ist. Kather: &#8222;Die Entscheidung f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tief durchatmen hei&szlig;t momentan die Devise bei der Freiburger Filiale der insolventen Karstadt-Warenhauskette, nachdem nun festeht, dass Nicolas Berggruen als Investor auftreten und das Unternehmen kaufen wird. Olaf Kather, seit drei Jahren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Freiburger Filiale, machte auf Anfrage allerdings deutlich, dass die Kuh damit noch immer nicht vom Eis ist.</p>
<p><span id="more-1073"></span></p>
<p>Kather: &#8222;Die Entscheidung f&uuml;r Berggruen als Investor war ein sehr wichtiger Schritt. Nun stehen jedoch erst einmal weitere intensive Verhandlungen in Essen auf dem Programm und das Kartellamt muss der Sache ebenfalls noch seinen Segen geben. Und dann muss schlie&szlig;lich der eigentliche Kaufvertrag unterzeichnet und das Insolvenzverfahren aufgehoben werden.&#8220; Damit sei nach derzeitigem Stand wohl etwa Ende August zu rechnen. Bis dahin werde man sich in Freiburg weiterhin mit ganzer Kraft dem Tagesgesch&auml;ft widmen und das Beste f&uuml;r die Kundschaft geben.</p>
<p>F&uuml;r die Zukunft der Freiburger Karstadt-Dependance mit ihren 265 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf 160 Vollzeitstellen&#160;&#8211; hinzu kommen die rund 140 Besch&auml;ftigten der Partner-Unternehmen im Haus&#160;&#8211; ist Kather indes nach wie vor sehr optimistisch. Die Gesch&auml;fte an der Kaiser-Joseph-Stra&szlig;e seien auch w&auml;hrend der Insolvenz &#8222;sehr zufriedenstellend&#8220; verlaufen. Dies werde zweifelsohne Ber&uuml;cksichtigung finden, wenn in Essen doch noch &uuml;ber das weitere Schicksal einzelner Standorte entschieden werden sollte. &#8222;Ein Siegerpferd nimmt man nicht einfach so von der Rennbahn&#8220;, so Kather. Die 1968 er&ouml;ffnete, insgesamt 19500 Quadratmeter gro&szlig;e Filiale in Freiburg geh&ouml;rt geh&ouml;rt fl&auml;chenm&auml;&szlig;ig zu den mittelgro&szlig;en Karstadt-H&auml;usern. Insgesamt verf&uuml;gt das Unternehmen &uuml;ber 120 Filialen. Auch in Freiburg geh&ouml;rt das Geb&auml;ude, worin Karstadt seinen Sitz hat, dem Immobilienkonsortium Highstreet, das ebenfalls gerne als Investor zur &Uuml;bernahme des Handelsunternehmens zum Zug gekommen w&auml;re.</p>
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